Gefühlte Zeit

Gibt es etwas wie eine empfundene Uhrzeit, so ähnlich wie es ja auch eine gefühlte Temperatur gibt? Na klar!

Eulen und Lerchen

Allgemein bekannt ist, dass die biologische Uhr der Menschen auf unterschiedlich lange Tagesdauern eingestellt ist. Im typischen Arbeitsalltag haben diejenigen etwas Pech, deren innere Uhr einen Tag nach deutlich mehr als 24 Stunden beenden will. Die Eulen wollen für einen gesund langen Schlaf ins Bett gehen, sind aber einfach wach. Naturgemäß können sie schlechter einschlafen und würden am liebsten immer spät aufstehen.

Die Lerchen haben es da einfacher. Bei ihnen ist der Tag nach vierundzwanzig Stunden vorbei, sie fallen in den verdienten Schlaf und sind früh am Morgen putzmunter.

Angenehme und unangenehme Uhrzeiten

Ein zweites Phänomen spielt damit zusammen, dass bestimmte Uhrzeiten eher mit angenehmen Dingen verbunden werden, als andere. Für die meisten sind auch bei einer guten Arbeitsatmosphäre die Mittagspause und der Feierabend besonders schöne Zeiten. Bis die Mittagspause erreicht wird schleppt sich die Zeit dann oftmals einfach nur so dahin. Eigentlich fühlt es sich schon lange so an, als ob es schon Mittag wäre, aber die reale Uhr zeigt vielleicht gerade mal 10 Uhr an.

Was ist die empfundene Uhrzeit?

Die empfundene Uhrzeit macht hier einen Versuch, die gefühlte Zeit eines typischen Arbeitstages darzustellen. Denn die subjektive Einschätzung der Uhrzeit steht bekanntermaßen öfters im Konflikt mit der realen Uhrzeit:

Mal geht die Uhrzeit vor, und mal nach

Die gefühlte Zeit geht kurz gesagt ab und zu vor und ab und zu nach. Die Uhr dieses Dienstes geht daher ab und zu schneller und ab und zu langsamer als die reale Zeit. Sie bewegt sich schnell zur Mittagszeit hin und verharrt dort ein wenig länger als die reale Uhrzeit. Zum Abend hin (bzw. zum Feierabend) macht sie es genauso.

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